Alle Standortangaben auf diesen Seiten stammen aus einer einzigen Quelle: dem Ladesäulenregister der Bundesnetzagentur. Es lohnt sich zu wissen, was darin steht – und vor allem, was nicht.
Was das Register ist
Betreiber öffentlich zugänglicher Ladeeinrichtungen müssen diese bei der Bundesnetzagentur anzeigen. Aus den abgeschlossenen Anzeigen entsteht ein Verzeichnis, das monatlich neu veröffentlicht wird. Es enthält Betreiber, Adresse, Koordinaten, Anschlussleistung, Zahl der Ladepunkte, Steckertypen je Ladepunkt, gemeldete Bezahlverfahren und das Inbetriebnahmedatum.
Das macht es zur belastbarsten Bestandsaufnahme, die es für Deutschland gibt – deutlich vollständiger und einheitlicher als frei zusammengetragene Kartendaten.
Was es nicht enthält
Keine Preise. Keine Verfügbarkeit. Keine Störungsmeldungen. Keine Bewertungen. Wer wissen will, ob eine Säule gerade frei ist oder was sie kostet, braucht die App des Betreibers oder den Aushang vor Ort.
Auch die Vollständigkeit hat eine Grenze, auf die die Behörde selbst hinweist: Aufgeführt sind nur Ladeeinrichtungen, deren Anzeigeverfahren zum Stichtag abgeschlossen war. Die tatsächliche Zahl öffentlicher Ladepunkte liegt höher.
Wie wir damit umgehen
Wir werten das Register unverändert aus: Wir rechnen die Standorte zu Orten, Kreisen, Bundesländern und Betreibern zusammen, ergänzen Einwohnerzahlen aus Wikidata für den Versorgungsgrad – und erfinden nichts dazu. Auf jeder Seite steht das Datum des Datenstands, auf jeder Detailseite zusätzlich die Register-ID der Ladeeinrichtung. Damit lässt sich jede Angabe an der Quelle überprüfen.
Felder, die im Register überwiegend leer sind, zeigen wir dort an, wo sie belegt sind – aber wir bauen keine Aussagen darauf. Die Öffnungszeiten sind so ein Fall: Rund zwei Drittel der Datensätze tragen dort ausdrücklich „Keine Angabe“.